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Neue Regelung: Unterrichtsfreie Nachmittage wegen Konfirmandenunterricht

Müssen rheinland-pfälzische Ganztagsschulen und Gymnasien weiterhin Zeit freihalten, damit Firmungs- und Konfirmandenunterricht gehalten werden kann?

Ja. - Hier ist der Inhalt der neuen Regelung.

Lange Zeit galt die Regelung, dass die siebten und achten Klassenstufen mit Rücksicht auf kirchliche Veranstaltungen (insbesondere Präparanden-/Konfirmanden- bzw. Firmunterricht) an Dienstagen und Donnerstagen keinen Nachmittagsunterricht haben sollten. Diese Vereinbarung zwischen dem Land und den Kirchen wurde an vielen Schulen in den letzten Jahren immer häufiger unterlaufen. Begründung: Der Ganztagesschulen- bzw. G8-Gymnasialstundenplan ließe zwei freie Nachmittage nicht zu.

Mit Rücksicht auf diese Veränderungen des Schulalltages wurde nun neu verhandelt und eine neue Abmachung getroffen. Hier die Ergebnisse in Kürze:

  • Die Schulen sind weiterhin gehalten, den Dienstag- und Donnerstagnachmittag vom stundenplanmäßigen Unterricht für die Klassen 7 und 8 frei zu halten.

  • Aus (durch G8 oder Ganztagesbetrieb bedingten) schulorganisatorischen Gründen kann eine Festlegung allein auf den Dienstag erfolgen,

  • außer wenn örtlich eine andere, einvernehmliche Regelung zwischen der Schule und den betroffenen kirchlichen Stellen getroffen wird.

    Langer Rede kurzer Sinn: In jedem Fall sollte eine einvernehmliche Regelung erzielt werden; allerdings ist der Dienstagnachmittag der Zeitraum, den GemeindepfarrerInnen für den Konfirmandenunterricht reservieren sollten, da sie sich den Schulleitungen gegenüber auf die untenstehende Verwaltungsvorschrift berufen können.

  • Wenn keine Einigung erfolgt, entscheidet die ADD nach Lage der entsprechenden Vorschriften.

Mehr dazu hier.